Maisha Mema Foundation

Wer sind wir

Unsere Vision

Maisha Mema Foundation Tanzania strebt eine Zukunft an, in der Menschen in abgelegenen und medizinisch unterversorgten Gebieten Afrikas, Zugang zu qualitativ gutem Gesundheitsservice erhalten. Unser Anliegen ist, dass sie Respekt erfahren und würdevoll behandelt werden und ihre Existenzgrundlage sich verbessert.

Über uns

Wir arbeiten so oft wie möglich mit einheimischen Menschen zusammen. Dazu erwählen wir sogenannte community- champions. Das sind Personen, welche sich Mitverantwortlich, Umstände in ihrer Dorfgemeinschaft zu verbessern.
Wir wollen die Lebensbedingungen in medizinisch unterversorgten Gebieten verbessern, indem wir:

  • Gesundheitszentren bauen, in denen eine medizinische Grundversorgung angeboten wird
  • Krankenpflegepersonal Aus- und Weiterbilden, damit wir qualitativ guten Service bieten können
  • Informationen über Gesundheit und Erkrankungen weitergeben an: Dorfbewohner, Schulen oder andere Gesundheitszentren. Aufklärung soll in Bereichen wie Familienplanung, Hygiene, Zahnpflege usw. passieren.

Unsere Arbeit

  1. Durch das bauen von Maisha Mema Dispensaries (Krankenstationen), sollen die Menschen Zugang zu einfachem Gesundheitsservice haben. Wir bieten: Laboruntersuchungen, Medizinische Behandlung, Aufklärung über Frühwarnzeichen und Behandlung von Krankheiten, Impfungen, Schwangerschaftsuntersuchungen und Geburten und Notfalltransporte ins Krankenhaus.
  2. • Wir wollen unser Outreach- Programm weiterführen und ausbauen. Medizinisch unterversogte Gebiete, die keinen Zugang zu professioneller Hilfe haben, sollen dadurch erreicht werden. Diese Programme beinhalten:
    (a) Überweisung von Notfallpatienten ins Krankenhaus (unter miteinbezug unseres Notfallfonds)
    (b) Besuche zuhause für Schwerstkranke, Alte und Behinderte Personen
    (c) Mobile Klinik für schwer erreichbare, abgelegen Dörfer, in denen keinerlei Zugang zu medizinischer Hilfe existiert. Weiterbildung und Sensibilisierung von Laien- und Professionellen Personen zum Thema Krankheitsprävention und Behandlung.
  3. • Es ist uns ein Anliegen, dass wir strategische Partnerschaften mit anderen Gesundheitsorganisation eingehen und die beste verfügbare Technologie benutzen, um den qualitativ hochstehenden Service anzubieten.
  4. To incorporate local available Technology and strategic partnerships towards better service provision.
7000
behandelte Patienten
40
Lebensrettende Operationen
15
Dörfer, die medizinisch versorgt werden
15000
Menschen werden durch Haus- und Dörferbesuche erreicht

Warum wir handeln

Unsere Vision entstand in der Kibanga- Region, Bukoba. Diese Gegend ist sehr stark von Malaria betroffen. Der grösste Teil der Bevölkerung lebt ohne Strom oder sauberes Trinkwasser. Etwa 30% der Kinder erhalten keine Schulbildung und während den Trockenzeiten leiden die Leute unter fehlenden Nahrungsmittel. Bis heute gibt es nur wenig Hilfe vor Ort, um Krankheiten zu reduzieren und die Lebensumstände der Dorfbewohner zu verbessern. Maisha Mema möchte Nachhaltige Projekte ins Leben rufen und mit motivierten Leuten aus Tansania, sowohl auch der Schweiz zusammenarbeiten. Dabei verfolgen wir das Ziel, die gesundheitliche Situation und die Qualität des Gesundheitsservices zu verbessern.

Unsere Geschichte

Während eines zweimonatigen Freiwilligeneinsatz in Tansania in 2013 begann die Freundschaft zwischen der Gründerin Bettina Kuria-Isler und ihrer Gastfamilie, der Familie Rwizile. Die Familie Rwizile lud Bettina ein, in deren Heimatort in Bukoba zu kommen und dort für eine Weile zu leben und zu arbeiten. Im Jahr 2104 folgte Bettina dieser Einladung. Mit der Hilfe von Audax, einem lokalen Mitarbeiter und unter der Obhut von Rwizile Family and friends Company Ltd. fing Bettina an, Nachforschungen im Bereich Gesundheit anzustellen. Ebenso reiste sie mit einem Rucksack voll Medikamenten von Dorf zu Dorf, um Kranke zu versorgen und besuchte diese in ihrem Zuhause. Doch schon nach kurzer Zeit standen die Patienten und Patientinnen auch vor ihrer Haustür und baten um medizinische Hilfe. Im Jahr 2015 wurde die Maisha Mema Foundation Tanzania als Verein in der Schweiz gegründet. Im Jahr 2016 wurde die Maisha Mema Foundation Tanzania als eigenständiger Verein in Tansania gegründet und als rechtlich anerkannte NGO in Tansania registriert. Der Traum einer Krankenstation war geboren, um noch viel mehr Menschen medizinische Hilfestellung bieten zu können.
Die Region Kibanga in Bukoba zählt zu den Orten in Tansania, die am meisten von Malaria betroffen sind. Dies aufgrund eines Sumpfgebiets bzw. Flusses, der im nahegelegenen Ort Mbunda beginnt und in den Victoriasee in Bukoba mündet. Die meisten Menschen leben immer noch in einfachen Lehmhäusern und sind dadurch nicht vor den gefährlichen Mücken geschützt. Dazu kommt die Herausforderung, dass kein oder nur beschränkter Zugang zu sauberem Wasser besteht. Krankheiten aufgrund des schmutzigen Trinkwassers gehören zum Alltag und es ist nur ein Minimum an Körperhygiene möglich. Aufgrund mangelnder Aufklärung ist die HIV- Betroffenheit sehr hoch und sexuell übertragbare Krankheiten müssen oft diagnostiziert werden. Die grosse Armut und die damit verbundene Mangelernährung führen dazu, dass immer noch viele Kinder an Malaria sterben oder ältere Menschen an einer einfachen Grippe.